Gewandhaus_innen-2

19. November 2014
von Orchestrasfan
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Konzertsaalfoto am Mittwoch: #27 Gewandhaus zu Leipzig

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Kürzlich war ich (endlich) im Leipziger Gewandhaus. Das Gewandhausorchester und sein Solo-Pauker waren leider nicht da, aber glücklicherweise gab es ein Orgelkonzert, so dass ich wenigstens etwas Musik im Großen Saal erleben konnte.

Dem Konzertgebäude Gewandhaus (ursprünglich ein hallenartiges Messe- oder Lagerhaus der Tuchmacherzunft), so wie es heute am Augustusplatz steht, gingen zwei Vorgängerbauten voraus. Wie schon das 2. hat auch das 3. Gewandhaus nichts mehr mit dem namengebenden Zweck zu tun.

Der Grundstein für das Neue Gewandhaus mit seiner Glasfront wurde 1977 gelegt. Das Eröffnungskonzert fand am 8. Oktober 1981 unter der Leitung des damaligen Gewandhauskapellmeisters Kurt Masur statt. Beeindruckend ist das Deckenbild „Gesang vom Leben“ des Leipziger Künstlers Sighard Gille. Es erstreckt sich über vier Deckenschrägen und ist die größte zeitgenössische Deckenmalerei Europas. Abends wird es von Scheinwerfern beleuchtet und strahlt so durch die Glasfront auf den Platz hinaus.

Der Große Saal mit seiner terassenförmig angeordneten Sitzanordnung bietet über 1.900 Besuchern Platz. Gekrrönt wird der Saal von einer majestätischen Orgel. Am Orgelprospekt ist der Leitspruch des Gewandhauses angebracht: „Res severa verum gaudium“ (Wahre Freude ist eine ernste Sache).

Der Kleine Saal mit 498 Plätzen wird vor allem für Kammermusik genutzt.

Hätten Sie’s gewusst?

Dieses dritte Gewandhaus ist der einzige Konzerthausneubau der DDR. Die Initiative zu seiner Errichtung ging wesentlich von Gewandhauskapellmeister Kurt Masur aus.

Coolness-Faktor Sternchen_4

Atmosphäre Sternchen_3

13. November 2014
von Orchestrasfan
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40 Jahre Hindemith Institut Frankfurt

Im Kuhhhirtenturm ibefindet sich seit 2011 das Hindemith-Institut. | Foto Ulrike Schmid

Im Kuhhhirtenturm ibefindet sich seit 2011 das Hindemith Institut. | Foto Ulrike Schmid

Das Hindemith Institut Frankfurt feiert vom 14. bis 16. November 2014 sein 40-jähriges Bestehen mit einer Sonderausstellung, Konzerten und Seminaren. Die Feierlichkeiten sind eingebunden in die Hindemith Tage, die jährlich rund um den Geburtstag des Komponisten am 16. November von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) gemeinsam mit dem Hindemith Institut Frankfurt veranstaltet werden. Weiterlesen →

1. November 2014
von Orchestrasfan
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Orchestrasfan fragt Orchestrasvoice #20

Philippe Herreweghe, ein Spezialist, wenn es um die historisch informierte Aufführungspraxis geht. | Foto: hr/Hannu Kivim

Philippe Herreweghe, ein Spezialist, wenn es um die historisch informierte Aufführungspraxis geht | Foto: hr/Hannu Kivim

In der 20. Ausgabe von „Das etwas andere Interview – @Orchestrasfan fragt @Orchestrasvoice“ in der Sendung Treffpunkt hr-Sinfonieorchester bei hr2-kultur (10.05 bis 12 Uhr) ging es heute um die „historische Aufführungspraxis” besser gesagt um die „historisch informierte Aufführungspraxis”, wie ich gelernt habe.

Thema: Historisch informierte Aufführungspraxis

Historisch informierte Aufführungspraxis – Was versteht man überhaupt darunter?, Wie unterscheidet sie sich von der „normalen”? Was  macht den Reiz aus? Worin liegen die Herausforderung? – Diese und manch andere meiner Fragen hat Orchestrasvoice aka Christoph Werkhausen ausführlichst beantwortet.

Das komplette Interview gibt es hier zum Nachhören:

Das etwas andere Interview – Orchestrasfan fragt Orchestrasvoice #20 (Länge: 9:45 Min.)

27. Oktober 2014
von Orchestrasfan
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Gehört. Ein Gespräch mit Geigerin Sonja Metzendorf

Geigerin Sonja Metzendorfer | Foto: hr/Ben Knabe

Geigerin Sonja Metzendorf | Foto: hr/Ben Knabe

Am kommenden Donnerstag und Freitag ist die Artist in Residence Patricia Kopatchinskaja zu Gast beim hr-Sinfonieorchester. Dirigent in diesem Konzert ist Philippe Herreweghe.

In der Sendung Treffpunkt hr-Sinfonieorchester hat sich Christoph Werkhausen mit Sonja Metzendorf, Geigerin im Rundfunkorchester über das Programm – das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven und die 4. Sinfonie von Robert Schumann – unterhalten.

Den  Beitrag gibt es hier zum Nachhören.

 

26. Oktober 2014
von Orchestrasfan
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Konzert-Outfit

…für „Schtschedrin, Schostakowitsch und Prokofjew“ am 26. Oktober 2014 in der Alten Oper Frankfurt.

Orchester des Mariinsky-Theaters

Kleid: Steingrand Frankfurt, Clutch: Picard, Schuhe: Manedi

Künstler

Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg

Nicola Benedetti, Violine

Valery Gergiev, Leitung

Programm

Rodion Schtschedrin Fragmente aus “Das bucklige Pferdchen” Suite Nr. 1 und 2

Dmitri Schostakowitsch Violinkonzert Nr. 1 a-Moll op. 77

Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100

11. Oktober 2014
von Orchestrasfan
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“Im Schmerz geboren” – Tatort mit dem hr-Sinfonieorchester

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Unter der Leitung von Frank Strobel spielt das hr-Sinfonieorchester Ausschnitte aus Werken der klassischen Musik für den Tatort ein | Foto: hr/Adam Gellen

Ich bin ja kein Tatort-Fan. Der morgige ist allerdings Pflichtprogramm, schließlich wurden als Filmmusik Ausschnitte aus Werken der klassischen Musik verwendet. Und da, bis auf zwei Klavierstücke, alle Ausschnitte vom hr-Sinfonieorchester stammen, ist das natürlich ein doppelter Grund, dass ich mir den Tatort “Im Schmerz geboren” ansehe. Weiterlesen →

Fagottistin Katharina Groll von den Düsseldorfer Sinfonikern

9. Oktober 2014
von Orchestrasfan
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Vorgestellt: Katharina Groll

In der Reihe „Vorgestellt“ sprechen Orchestermusikerinnen und -musiker über ihre Beziehung zu ihrem Instrument, Probespiel, Rituale, Konzerterlebnisse sowie „musikalischen Wünsche“. Zu Wort kommen Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Orchestern, egal ob sie in einem Sinfonie-, Opern- oder Kammerorchester, in einem deutschen oder ausländischen Orchester spielen.

Heute lernen Sie die Fagottistin Katharina Groll von den Düsseldorfer Symphonikern kennen. Weiterlesen →

7. Oktober 2014
von Orchestrasfan
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40 Jahre jung: Festakt der Jungen Deutschen Philharmonie

Junge Deutsche Philharmonie | Foto: Achim Reissner

Junge Deutsche Philharmonie | Foto: Achim Reissner

Im Jahr 1974 gründeten Musikerinnen und Musiker, die gerade dem Bundesjugendorchester entwachsen waren, ein Nachfolgeorchester. In diesem Orchester sollten Musikertalente, die zwischen Studium und Berufsleben stehen, weitere wertvolle Musizierpraxis im Orchester sammeln. Seitdem gilt die Junge Deutsche Philharmonie als eine der ersten Adressen für junge Musiker im Alter zwischen 18 und 28 Jahren. Zugleich ist sie ein international gefragter Klangkörper, der mit innovativen Programmen und frischem Geist Impulse im Konzertleben setzt. Weiterlesen →

5. Oktober 2014
von Orchestrasfan
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Orchestrasfan fragt Orchestrasvoice #19

Ein Himmer voller Geigen | Foto: Manfred Roth

Ein Himmer voller Geigen | Foto: Manfred Roth

Gestern Vormittag wurde eine weitere Folge von „Das etwas andere Interview – @Orchestrasfan fragt @Orchestrasvoice“  in der Sendung Treffpunkt hr-Sinfonieorchester bei hr2-kultur (10.05 bis 12 Uhr) ausgestrahlt.

Thema: Die ersten Geigen

Gefragt habe ich unter anderem ob man die ersten Geige auch als Bandleader im Orchester bezeichnen kann, wie viele erste Geigen im Schnitt in einem Konzert zum Einsatz kommen, in welchem Verhältnis die Anzahl der ersten zu den zweiten Geigen bzw. den Bratschen, Celli und Kontrabässen steht und inwiefern sich die ersten von den zweiten Geigen unterscheiden?

Das komplette Interview gibt es hier zum Nachhören:

Das etwas andere Interview: @Orchestrasfan fragt @Orchestrasvoice #19 (Länge: 5:59)

Foto

28. September 2014
von Orchestrasfan
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Konzert-Outfit

… für „Schumann und Haas“ am 28. September 2014 im Rahmen des Musikfests opus 131 in der Alten Oper Frankfurt.

Kleid: Steingrand Frankfurt, Tasche: Astore, Schuhe: Sandro Vicari

Kleid: Steingrand Frankfurt, Tasche: Astore, Schuhe: Sandro Vicari

Künstler

Berliner Philharmoniker

Sir Simon Rattle, Leitung

Programm

Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (Urfassung von 1841)

Georg Friedrich Haas: Dark Dreams

Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische“