40 Jahre jung: Festakt der Jungen Deutschen Philharmonie

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Junge Deutsche Philharmonie | Foto: Achim Reissner

Junge Deutsche Philharmonie | Foto: Achim Reissner

Im Jahr 1974 gründeten Musikerinnen und Musiker, die gerade dem Bundesjugendorchester entwachsen waren, ein Nachfolgeorchester. In diesem Orchester sollten Musikertalente, die zwischen Studium und Berufsleben stehen, weitere wertvolle Musizierpraxis im Orchester sammeln. Seitdem gilt die Junge Deutsche Philharmonie als eine der ersten Adressen für junge Musiker im Alter zwischen 18 und 28 Jahren. Zugleich ist sie ein international gefragter Klangkörper, der mit innovativen Programmen und frischem Geist Impulse im Konzertleben setzt.

Blick zurück und in die Zuklunft

Ihre vierzig Jahre währende Erfolgsgeschichte feiert die Junge Deutsche Philharmonie am kommenden Montag, 13. Oktober 2014, mit einem Festakt von 18.30 Uhr an in der Alten Oper Frankfurt.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen | Foto: Julia Bär

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen | Foto: Julia Bär

Der Blick geht dabei sowohl zurück als auch nach vorn: Für ihren Festakt unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert hat das Orchester zahlreiche ehemalige Mitglieder eingeladen, die längst ihre Anstellungen in internationalen Spitzenorchestern gefunden haben, sowie zwei namhafte Formationen, die einst aus der Jungen Deutschen Philharmonie hervorgegangen sind: das Ensemble Modern und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.

In die Zukunft hingegen weist ein symbolischer Akt, der im Rahmen des Konzerts stattfinden wird: Lothar Zagrosek übergibt den Dirigentenstab an Jonathan Nott, der fortan als Erster Dirigent und Künstlerischer Berater die Geschicke des Orchesters prägen wird.

Breitgefächertes Repertoire

Ensemble Modern,  Gruppenfoto, Frankfurt am Main

Ensemble Modern | Foto: Katrin Schilling

Die mit fast 200 aktiven und ehemaligen Mitgliedern besetzte Junge Deutsche Philharmonie, die Kammerphilharmonie Bremen und das Ensemble Modern bieten an diesem Abend dem Publikum ein breitgefächertes Repertoire vom 16. bis ins 20. Jahrhundert. Auf eine lockere musikalische Einstimmung von 18.30 Uhr an im Großen Saal sowie in den Foyers des Hauses folgt um 19.30 Uhr im Großen Saal das Konzert mit Werken von Charles Ives, Ludwig van Beethoven, Luigi Nono, Giovanni Gabrieli und Conlon Nancarrow, das  von Michael Quast moderiert wird. Den musikalischen Schlusspunkt bilden Sergej Rachmaninows Sinfonische Tänze aus dem Jahr 1940, in denen noch einmal die gesamte opulente Besetzung des Abends zum Zuge kommen kann.

Das Programm im Detail

Charles Ives: The Unanswered Question
Ludwig van Beethoven: Coriolan-Ouvertüre c-Moll op. 62
Luigi Nono:  A Carlo Scarpa, architetto, ai suoi infiniti possibili
Giovanni Gabrieli: Canzon Noni Toni a 12
Conlon Nancarrow: Study for Player Piano No. 7
Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45

Die Ausführenden

Junge Deutsche Philharmonie (Aktive und Ehemalige)
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Ensemble Modern

Jonathan Nott, Leitung
Lothar Zagrosek, Leitung

Michael Quast, Moderation

Also, ich bin dabei. Wer noch? Karten gibt es hier.

 

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Beraterin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Seit April 2014 arbeitet sie als PR-Referentin beim Hessischen Rundfunk. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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