Gehört. Ein Konzertführer zum hr-Sinfoniekonzert mit Philippe Herreweghe

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Philippe Herreweghe | Foto: hr/Hannu Kivim

Philippe Herreweghe | Foto: hr/Hannu Kivim

Am kommenden Freitag, 17. Februar, führt das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt unter der Leitung von Philippe Herreweghe ein eigenwilliges Werk auf, das schwer einzuordnen und selten zu hören ist: „Das Paradies und die Peri“ von Robert Schumann.

Peri, das ist persisch und heißt Fee oder Elfe. Es ist das Kind eines gefallenen Engels und einer Sterblichen. In Schumanns weltlichem Oratorium versucht die Peri, Zutritt zum Paradies zu erlangen, von dem es aufgrund seiner Herkunft ausgeschlossen wurde. Dabei handelt es sich um ein persisches Paradies, wie es sich ein irischer Dichter vorgestellt hat. Als Grundlage diente Schumann eine Verserzählung von Thomas Moore – eine von vier Erzählungen aus dem Epos „Lalla Rookh“.

Die ersten beiden Opfergaben werden nicht anerkannt. Erst mit den Tränen eines Verbrechers beim Anblick eines betenden Knaben erreicht die Peri schließlich ihr Ziel.

In der Sendung „Treffpunkt hr-Sinfonieorchester“ hat Christoph Werkhausen das Konzertprogramm vorgestellt.

Den Beitrag gibt es hier zum Nachhören.

 

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Beraterin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Seit April 2014 arbeitet sie als PR-Referentin beim Hessischen Rundfunk. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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