Gelesen. Ein Interview mit Péter Eötvös

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Vorbereitung ist alles | Foto: Ulrike Schmid

Vorbereitung ist alles | Foto: Ulrike Schmid

Das SWR Symphonieorchester hat mich zu ihrem ersten Konzert eingeladen. [*freu*] Dieser Einladung komme ich natürlich gerne nach. Zur Vorbereitung auf das Eröffnungskonzert am Donnerstag (22.9.) und Freitag (23.9.) habe ich mich auf den Seiten von SWR Classic umgeschaut. Übrigens eine sehr tolle und gut gemachte Seite, die sich mit allen SWR-eigenen-Klassik-Angeboten befasst.

Ich habe ein Interview mit Péter Eötvös entdeckt, der bei den Eröffnungskonzerten als Dirigent und Komponist zu erleben ist.

Tilman Stamer sprach unter anderem mit ihm über seine Doppelfunktion, die Hitzegrade des Konzertprogramms, seine musikalische Muttersprache – Bartók – und das Adagio aus Mahlers 10. Sinfonie. [#hach, Mahler]

„Hier haben wir eine kochende Liebe, dramatisch und geradezu lebensgefährlich stark. In den Proportionen ist es das stärkste Stück des Programms, die Intensität schlägt am weitesten nach oben und nach unten aus, zwischen einem Nonplusultra der Zärtlichkeit und dem größten Ausbruch. Ich empfinde das ganze Stück wie ein Satz, den ein Individuum sagt, ganz zart und ganz leise. Und dieses Individuum muss plötzlich mit größtem Erschrecken feststellen, wie schwer die Welt drumherum es belastet“,

so Eötvös über Mahlers 10.

Das komplette Interview gibt es hier zum Nachlesen.

 

 

 

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Specialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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