Gelesen. Porträt über Helmut Lachenmann

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Seine Musik ist längst im Konzertleben angekommen. Weltweit nehmen Orchester, Opernhäuser und Kammermusikensembles die Werke von Helmut Lachenmann in ihre Programme auf. Im September erst wurde in der Oper Frankfurt „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ aufgeführt. Bei aller Akzeptanz, die sein Werk gefunden hat, ist doch sein Hauptanliegen, Musiker und Hörer neugierig zu machen.

„Hören soll in meiner Musik immer wieder zum Wahrnehmungs-Abenteuer werden. Das bedeutet das Entdecken von völlig unvertrauten Klangmöglichkeiten, es bedeutet auch die Möglichkeit der Irritation beim Hörer, gar die Provokation: Provokation im wörtlichen – und ganz friedlich gemeinten – Sinne von ‚Hervorrufen‘.“

Katharina von Glasenapp stellt Helmut Lachenmann in dem Porträt „Im Zaubergarten der Geräusche“ auf concerti vor.

Bei cres… Biennale für Moderne Musik in Frankfurt Rhein Main (26. bis 29. November 2015) werden mehrere Werke von Helmut Lachenmann aufgeführt. Unter anderem am 27. November die Uraufführung Air, für großes Ensemble mit Schlagzeug-Solo / Harmonica, Musik für großes Orchester mit Tuba / Schwankungen am Rand, Musik für Blech und Saiten im Kurhaus Wiesbaden sowie am 29. November Klangschatten – mein Saitenspiel für 48 Streicher und drei Klaviere im hr-Sendesaal. Bei beiden Konzerten wirkt übrigens das hr-Sinfonieorchester mit.

 

 

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Spezialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht einer Laiin. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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