Kolumne der Kulissenmaus. Lovestory

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Aus dem Chorarchiv

Aus dem Chorarchiv

Ich habe von einer „Lovestory“ erfahren, die sich vor 177 Jahren in Frankfurt zugetragen hat: Felix Mendelssohn Bartholdy war anno 1836 Gastdirigent des Cäcilien-Vereins (heute Cäcilien-Chor Frankfurt). Das Chormitglied Cécile Jeanrenaud hatte es ihm besonders angetan und  so kam es, wie es kommen musste – schon ein Jahr später, nämlich 1837, heirateten die beiden in Frankfurt.

Die enge Bindung zu Frankfurt und zum Taunus war damit besiegelt. Er kam nämlich immer gerne hierher, um in Ruhe zu komponieren.

Von Mendelssohn Bartholdy ist übrigens folgende Aussage über den Cäcilien-Chor überliefert:

Die Leute singen mit soviel Feuer und so zusammen, daß es eine Freude ist. Er versammelt sich einmal wöchentlich und hat 200 Mitglieder. […] Die Frauen sind auch hier, wie bei Ihrer Akademie, die eifrigsten. Bei den Männern fehlt es ein bisschen […]

Was vor gut 180 Jahren galt, gilt auch heute noch: die Chormitglieder singen mit einer Inbrunst, dass es eine Freude ist …

 

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