Kolumne der Kulissenmaus. Wachgeküsst

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Kulissenmaus-1Es war einmal vor gut 200 Jahren als in Cremona ein Geigenbauer namens Antonio Stradivari eine ganz wunderbare Geige schuf … Und wenn sie nicht zerstört wurde, dann existiert sie auch noch heute. So oder ähnlich könnte die Geschichte der Dornröschen-Stradivari beginnen, deren wundervollen Klang ich jüngst bei einem Konzert des Rheingau Musik Festivals erleben durfte.

Dort hörte ich von einer Geige namens Dornröschen. Sie erhielt diesen Namen, weil sie lange Zeit unentdeckt auf einem Dachboden in England schlief – 150 Jahre!, um genau zu sein. Beim Aufräumen wurde die Violine zufällig entdeckt und als Stradivari von 1704 erkannt. Danach dauerte es noch einige Zeit bis Isabelle Faust Dornröschen wachküsste. Mittlerweile sind die beiden seit 17 Jahren eng miteinander verbunden.

 

 

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