Konzertsaalfoto am Mittwoch: #30 Philharmonie Luxembourg

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Ein Wow-Effekt stellt sich beim Betreten des Place de l’Europe ein. Da steht sie, ganz in weiß und elegant – die Philharmonie Luxembourg mit ihren 823 Säulen von 20 Metern Höhe und 30 Zentimetern Durchmesser. Die Fassade – eine Konstruktion aus Stahl und Glas – ist in Form eines Auges gestaltet.

Wer beim Betreten des Hauptgebäudes ein großes Foyer erwartet, wird enttäuscht. Ein klassisches Foyer gibt es nämlich nicht. Dafür gibt es eine Wandelhalle, die zahlreiche Durch- und Ausblicke bietet. Der große Konzertsaal kann auf zwei Ebenen umrundet werden. Der ebenerdige Bereich, in dem sich unter anderem Infostände, Sektbar und Sitzgelegenheiten befinden, ist alles andere als eben. Mal steigt er leicht an, mal fällt er ab. Gleiches gilt auch für die Balkonebene.

Der große Konzertsaal Salle de Concerts Grande-Duchesse Joséphine-Charlotte ist rechteckig wie ein Schuhkarton und hat normalerweise 1.307 Sitzplätze. Diese können auf maximal 1.500 Plätze erhöht werden. Er ist 24 Meter lang, 48 Meter tief und 17 Meter hoch. Die Gestaltung der Seitenplätze erinnern mich an Logen. Zwischen den vier „Logentürmen“ mit je vier Balkonen befindet sich das 120 Musiker fassende Podium  – einer Piazza gleich. An der Stirnseite der Bühne, die auf 14 verschiedene Höhen eingestellt werden kann, befindet sich die Orgel.

Außer dem großen Konzertsaal befindet sich in der Philharmonie noch der aus 120 Plätzen bestehende kleinere Saal, der Espace Découvert. Direkt neben dem Hauptgebäude liegt der weiße, muschelförmige Kammermusiksaal Salle de Musique de Chambre, der 302 Musikliebhabern Platz bietet.

Hätten Sie’s gewusst?

Mit der Uraufführung von Krzysztof Pendereckis Sinfonie Nr. 8 wurde die Philharmonie 2005 eingeweiht.

Coolness-FaktorSternchen_5

Atmosphäre

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Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Spezialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht einer Laiin. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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