Konzertsaalfoto am Mittwoch: #20 Teatro alla Scala di Milano

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Am Samstag ist es wieder soweit: Dann wird die Opernsaison an der Scala, wie jedes Jahr am 7. Dezember, dem Namenstag des Stadtpatrons von Mailand, Sant’Ambrogio (Hl. Ambrosius), eröffnet.

Auch wenn „La Scala“ v. a. als Opernhaus weltbekannt ist finden dort auch Konzerte statt.

Die Scala ist der Nachfolgebau des 1776 abgebrannten Teatro Regio Ducale. Das von außen schlicht wirkende Opernhaus wurde in nur 23 Monaten errichtet und am 3. August 1778 eröffnet. Zur Premiere wurde Antonio Salieris Oper L’Europa riconosciuta aufgeführt. Dieselbe Oper übrigens, die auch nach den Renovierungsarbeiten (2002 bis 2004) zur Wiedereröffnung am 7. Dezember 2004 aufgeführt wurde.

Renoviert werden musste das Haus, weil der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg etwas „übereilig“ vonstatten ging. So wurde beispielsweise unter dem Orchestergraben Bauschutt abgelagert, was der Akustik nicht gerade zuträglich war.

Von außen schlicht anmutend, innen dafür umso schöner: der hufeisenförmige Saal mit der zentralen Königsloge sowie weiteren, kleineren Logen und Rängen erstrahlt in Rot und Gold und bietet rund 2.300 Zuschauern Platz.

Hätten Sie’s gewusst?

Am 25. April 1926 fand hier unter der Leitung von Arturo Toscanini die Uraufführung von Giacomo Puccinis Oper Turandot statt.

Coolness-FaktorSternchen_3

AtmosphäreSternchen_4

 

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Specialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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