Konzertsaalfoto am Mittwoch: #25 Concertgebouw Amsterdam

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Das Concertgebouw in Amsterdam gehört wohl zu den bekanntesten Konzerthäusern der Welt. Das im neoklassizistischen Stil erbaute Concertgebouw wurde am 11. April 1888 eingeweiht und gab dem im selben Jahr gegründeten Koninklijk Concertgebouworkest seinen Namen. Sein Architekt, Adolf Leonhard van Gendt ließ sich bei der Gestaltung vom Leipziger Gewandhaus inspirieren.

Bekannt ist es vor allem wegen der hervorragenden Akustik im Großen Saal. Aber auch die Optik des im Schuhschachtel-Prinzip angelegten rechteckigen Saals kann sich sehen lassen. Schmale Säulen im korinthischen Stil tragen den Balkon, der drei Seiten des Saals umgibt. Das Balkongeländer zieren ringsum Tafeln mit den Namen von Komponisten – sowohl bekannte als auch nur regional bekannte.

An der Südseite befindet sich hinter der Bühne eine Orgel, die links und rechts von weiteren Sitzplätzen flankiert wird. Werden die Sitzplätze nicht für Chor oder weitere Musiker benötigt, stehen sie den Besuchern zur Verfügung.

Die Solisten sowie der Dirigent betreten von einer vom Rang neben der Orgel herabführenden relativ steilen Treppe die Bühne. Angeblich wurden diese steilen Stufen schon dem einen oder anderen Künstler zum Verhängnis.

Um den kompletten Großen Saal herum verläuft außerhalb ein Flur, unterbrochen von mehreren kleineren sowie größeren Foyers, dessen Wände Gemälde von Musikern zieren.

Der Große Saal bietet rund 2.000 Besuchern Platz, der kleine Saal 437.

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Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Beraterin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Seit April 2014 arbeitet sie als PR-Referentin beim Hessischen Rundfunk. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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