Konzertsaalfoto am Mittwoch: #28 Weseler Werft

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Aus der Kategorie „ungewöhnlicher Konzertsaal“ stammt der heutige Konzertsaal. Ich will ja nicht nur die großen, bedeutenden ins Rampenlicht rücken, sondern auch die kleinen und ungewöhnlichen.

Klein ist die Weseler Werft nicht. Beim Konzert des hr-Sinfonieorchesters am 26. August 2015 war auf dem lichten, großzügige Park mit 2,1 ha Fläche Platz für 12.000 Menschen. In Sichtweite zur Europäischen Zentralbank erstreckt sie sich am Mainufer im Frankfurter Ostend.

Bis ins 19. Jahrhundert diente das sanft ansteigende Gebiet als Floßgelände und Stapelplatz für Bauholz. Im Zuge von Industrieansiedlungen wurde 1859 eine Eisenbahnlinie dorthin eröffnet. Seit dem Bau des Osthafens für Industrie und Handel wurde die Weseler Werft für Schüttgüter genutzt. Noch heute prägen zwei denkmalgeschützte Hafenkräne diese „etwas andere“ Grünanlage.

1986 beschloss die Stadtverordnetenversammlung, das brach liegende Industriegelände zu einer öffentlichen Grünanlage umzugestalten, im Jahr 2000 war die Umgestaltung abgeschlossen und dient seither auch für Großveranstaltungen wie etwa dem Sommerwerft-Kulturfestival oder dem Freiluftkonzert des hr-Sinfonieorchesters.

Hätten Sie’s gewusst?

Mit dem Nachlassen der industriellen Nutzung wandelte sich die Hafenlandschaft zu einem Lebensraum für seltene Pflanzen.

Coolness-Faktor

Sternchen_5Atmosphäre

Sternchen_5

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Spezialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht einer Laiin. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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