Konzertsaalfoto am Mittwoch: #32 Weihehalle der Unitarischen Freien Religionsgemeinde

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In meiner „Konzertsaal-Reihe“ geht es ja nicht nur um die großen Konzertsäle dieser Welt, sondern vielmehr um all jene, in denen ich Konzerte gehört habe. Deshalb finden sich neben dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Luxembourg oder der „Heimstätten“ des hr-Sinfonierochesters, hr-Sendesaal und Alte Oper Frankfurt,  auch kleine und ungewöhnliche Konzertorte wie das Nebbiensche Gartenhaus Eingang in diese Serie.

Erst kürzlich habe ich einen weiteren dieser „kleinen“ Konzertsäle entdeckt und das auch eher per Zufall … Dabei ist die Weihehalle  ein ganz wunderbarer Ort für Kammerkonzerte.

Der Rundbau mit seitlichen Fensterschlitzen wurde in den Jahren 1958 bis 1960 nach Plänen des Architekten Alfred Schild auf einem ovalen Grundriss errichtet.

Im Inneren gibt es kaum eine künstlerische Ausstattung. Dadurch wirkt der Raum sehr ruhig. Lediglich eine Emporen-Stütze und die kleinen Fensteröffnungen über der Empore sind mit abstrakten farbigen Bleiglasfenstern geschmückt. Der Altar und die Kanzel schmücken stilisierte Kreuzmotive. Den erhöhten Altarbereich betont ein Oberlicht.

Die Bestuhlung bietet schätzungsweise 250 Musikinteressierte Platz, um Klassikkonzerten zu lauschen.

Seit 1963 befindet sich auf der Empore eine Orgel.

Hätten Sie’s gewusst?

Die Weihehalle ist eine der beeindruckendsten modernen Sakralbauten der Frankfurter Innenstadt und steht unter Denkmalschutz.

Coolness-Faktor
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Atmosphäre
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Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Spezialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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