Konzerttipp: hr-Sinfonieorchester beim Musikfest der Alten Oper

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Am Freitag, 30. September, findet um 20 Uhr das erste hr-Sinfoniekonzerte der Saison in der Alten Oper statt. Dieses Konzert ist Teil des Musikfests der Alten Oper, das sich in diesem Jahr thematisch um Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ befasst. Ein Fest der Klangfarben – und das hr-Sinfonieorchester sorgt mit dem slowakischen Dirigenten Juraj Valčuha für besonders irisierende, schillernde und nuancenreiche Farbtöne.

Fein kolorierte Orchesterwerke

Traditionell malten die Franzosen ja die am feinsten kolorierten Orchesterwerke: Claude Debussy vor allem mit seinem Dreiteiler „La mer“, diesem entscheidenden Wegweiser für den musikalischen Impressionismus, aber auch Maurice Ravel mit seinem nur für die linke Hand konzipierten Klavierkonzert, in dem der Jazz und die Spätromantik sich so zärtlich nahekommen. Der französische Pianist Jean-Efflam Bavouzet spielt Ravel mit Geist und Vitalität, mit Witz und spürbarer Wärme.

Vor hundert Jahren wurde in Paris auch die sinfonische Dichtung „Le chant du rossignol“  — das dritte Werk des Abend — komponiert, in der Igor Strawinsky eine echte gegen eine mechanische Nachtigall in einen pittoresken Wettstreit treten lässt.

Uraufführung

Außerdem wird eine Uraufführung zu hören sein: „ABSOLUTIO – Postludium für Orchester“ von Marko Nikodijevic, ein Auftragswerk der Alten Oper Frankfurt in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk.

Programm

Igor Strawinsky: Le chant du rossignol

Maurice Ravel: Klavierkonzert für die linke Hand D-Dur

Marko Nikodijevic: ABSOLUTIO – Postludium für Orchester (Uraufführung)

Claude Debussy: La mer

Ein spannendes Konzertprogramm finde ich. Also nix wie hin …

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Specialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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