Kunst und Musik im Dialog oder hr-Sinfonieorchester triftt Städel Museum

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Die Blendung Simsons von Rembrandt Harmensz van Rijn im Städel Museum

Ein Rendezvous der Künste gehen am kommenden Samstag (18. November 2017) das hr-Sinfonieorchester und das Städel Museum ein. Denn verschiedene Kammermusikformationen des hr-Sinfonieorchesters werden die Räumlichkeiten zum Klingen bringen: Von den Alten Meistern über die Kunst der Moderne bis hin zur  Gegenwartskunst.

Ich habe auch exklusiv für euch einen Auszug der Kunstwerke und Kompositionen, inklusive der Musikerinnen und Musiker, die sie spielen.

Barock trifft auf Barock

Eines meiner Lieblingswerke im Städel Museum – Rembrandts Blendung Simsons – wird bei dem Rendezvous erneut im Mittelpunkt stehen. Das Werk wird auf barocke italienische Musik von Alessandro Stradellas Sinfonie Nr. 22 und Dario Castellos Sonata Decima a 3 treffen. Und ich darf euch auch schon verraten wer in diesem Raum musizieren wird: Es sind Donata Wilken, Steffen Hamm (Violine), Toshinori Ozaki (Theorbe), Johannes Stähle (Violone) und Ute Riemer (Cembalo).

Barock trifft auf Moderne

In der Kunst der Moderne werden Auszüge aus dem Stabat Mater von Antonio Vivaldi in Dialog treten mit Arnold Böcklins Gemälde Villa am Meer sowie Wilhelm Lehmbrucks Skulptur Sitzender Jüngling. Und zwar in der ungewöhnlichen Besetzung für Vibrafon und Posaune mit Andreas Hepp und Oliver Siefert.

Gegenwartskunst trifft Minimal Music

Im Untergeschoß begegnen sich Corinne Wasmuhts malerische Reproduktion einer Collage „Barrier“ den verschachtelten Klangmustern der amerikanischen Minimal Music: Philip Glass‘ Streichquartett Nr. 3 „Mishima“, gespielt von Laurent Weibel, Ulrike Mäding (Violine), Kerstin Hüllemann (Viola) und Christiane Steppan am Cello.

Wer nun Lust bekommen hat, zwischen den Epochen und musikalischen Sphären zu wandeln, sich Zeit zum Innehalten, Betrachten und Lauschen zu nehmen, kann dies am Samstagabend ab 20 Uhr im Städel Museum tun. Karten gibt es noch für 25 Euro an der Abendkasse.

 

 

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Specialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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