Mexikanische Klammer

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Dirigent des Abends: Carlos Miguel Prieto ӏ Foto: Peter Schaaf

Dirigent des Abends: Carlos Miguel Prieto ӏ Foto: Peter Schaaf

Ein mitreißendes musikalisches Programm wurde mir am Freitag in der Alten Oper geboten. Es fing mexikanisch an und endete auch – völlig unerwartet – mexikanisch. Das Konzert mit dem hr-Sinfonieorchester unter der Leitung des mexikanischen Dirigenten Carlos Miguel Prieto begann mit dem Werk „El Salón México“ von Aaron Copland und endete ungeachtet der fortgeschrittenen Stunde mit einer packenden mexikanischen Musik als Zugabe.

Dazwischen war der „Artist in Residence“ des hr-Sinfonieorchesters, der türkische Pianist Fazil Say, mit dem „Klavierkonzert G-Dur“ von Maurice Ravel und der legendären „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin zu hören. Außerdem stand noch Dmitrij Schostakowitschs „Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54“ auf dem Programm. Ein beeindruckendes Werk, das völlig anders aufhört, als man nach dem etwas düsteren Beginn vermuten würde. Für mich war dieses Orchesterwerk ein bisschen der „Fremdkörper“, weil es musikalisch so ganz anders war, als die anderen Werke.

Da man das komplette Konzert noch bis Ende des Jahres wieder und wieder hören kann, empfehle ich, das Konzert selbst anzuhören.  Arte Live Web macht’s möglich.

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Specialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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