Musikfest zum Saisonauftakt in der Alten Oper Frankfurt

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Martin Grubinger ist im Rahmen des „Musikfest" mit den  Wiener Philharmonikern zu hören ӏ Foto: Felix Broede

Martin Grubinger ist im Rahmen des „Musikfest“ mit den Wiener Philharmonikern zu hören ӏ Foto: Felix Broede

Als Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“, am 29. Mai 1913 in Paris uraufgeführt wurde, löste dies einen der größten Skandale der Musikgeschichte aus.

Die Alte Oper Frankfurt stellt nun dieses Werk in den Mittelpunkt des Musikfests. Mit diesem dreiwöchigen Festival (15. Sept. bis 6. Okt.) wird der Start in die Saison gefeiert. Das Musikfest befasst sich intensiv mit einem wegweisenden Werk der Musikgeschichte und dessen Wirkung auf die Zeitgenossen wie auch die Nachwelt und beleuchtet es von verschiedenen Seiten und in verschiedenen Konzertformen.

In knapp 30 Veranstaltungen wird der Sprengkraft dieses Klassikers der Moderne nachgespürt. Dazu zählen Interpretationen von „Le Sacre du Printemps“ in unterschiedlicher Besetzung und Programmen, die sich mit Strawinskys Umfeld beschäftigen oder auch mit den Werken, die unter dem Einfluss von „Le Sacre du Printemps“ entstanden sind. So auch Querbezüge zu Theater und Tanz, die durch die  Kooperationen mit dem Schauspiel Frankfurt und dem Künstlerhaus Mousonturm hergestellt werden.

In der Alten Oper sind u.a. die Interpreten Lisa Batiashvili, Martin Grubinger, das London Symphony Orchestra, die St. Petersburger und die Wiener Philharmoniker, das Orchestre de Paris und die hr-Bigband zu erleben.

Außerdem steht auch Annettes DaschSalon, zu dem die Sängerin befreundete Künstler, Wissenschaftler sowie das Publikum zu einer Mischung aus Liederabend, Talkshow und Salon einlädt, ganz im Zeichen Strawinskys.

Na, wenn dieses Programm mal nicht das Potential für eine Konzert-Couch bietet …

Und wer mal in „Le Sacre du Printemps“ reinhören möchte, für den habe ich hier eine Aufzeichnung mit den Brussels Philharmonics.

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Beraterin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht eines Laien. Seit April 2014 arbeitet sie als PR-Referentin beim Hessischen Rundfunk. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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