Die letzte Musik, die man ins Jenseits mitnimmt

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Gastsolist Mischa Maisky | Foto: HR/Hideki Shiozawa

Diese Woche gibt es ein kleine Premiere: Bei den hr-Sinfoniekonzerten in der Alten Oper am Donnerstag (26. April) und Freitag (27. April) begegnen sich erstmals der lettische Cellist Mischa Maisky und der Dirigent Paavo Järvi aus Estland.

Requiemhaftes Werk

Sie werden unter anderem die 4. Sinfonie von Franz Schmidt spielen. Das Werk beginnt und endet mit einem einsamen Trompetensolo, von dem der Komponist meinte, es sei

„die letzte Musik, die man ins Jenseits mitnimmt.“

Tatsächlich stellt die Vierte ein Requiem für Schmidts kurz nach der Geburt verstorbene Tochter Emma dar.

Romantiker

Außerdem stehen Jean Sibelius‘ Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang, die Rokoko-Variationen von Peter Tschaikowsky und Max Bruchs Kol Nidrei auf dem Programm.

Mischa Maisky gilt als der große Romantiker unter den Cellisten. Von sich selbst sagt er

„Ich bin eher der emotionale Spieler, nicht der perfekte.“

Wie  perfekt er aber das Emotionale zu vermitteln versteht, wird er in diesem hr-Sinfoniekonzert mit Bruchs „Kol Nidrei“ sowie Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“ zeigen.

Das Programm auf einen Blick

Jean Sibelius: Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang

Peter Tschaikowsky: Rokoko-Variationen

Max Bruch: Kol Nidrei

Franz Schmidt: 4. Sinfonie in C-Dur

Das Konzert in hr2-kultur

Freitag, 27. April 2018, 20.04 Uhr (live)
Dienstag, 8. Mai 2018, 20.04 Uhr

Das Konzert im Internet

Video-Livestream am Freitag, 27. April 2018 auf ARTE Concert und www.hr-sinfonieorchester.de

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Spezialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht einer Laiin. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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