Gelesen. Auf Augenhöhe

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Ist euch schon einmal aufgefallen, dass es Dirigenten gibt, die beim Schlussapplaus auf ihren Podest stehen bleiben und andere wiederum sich „auf Augenhöhe“, also neben oder inmitten der Musiker hinstellen?

In einer Konzertbesprechung hatte eine Journalistin mal geäußert, dass die Tatsache, dass der Dirigent sich vom Podest herunter begibt und sich neben die Musiker stellt, dies eine besondere Verbundenheit mit dem Orchester ausdrücke. Es bringe zum Ausdruck, dass Dirigent und Orchester eine besondere Einheit bilden, sich auf Augenhöhe befinden.

Keine Ahnung, ob da etwas dran ist. Ich lass das mal als These so stehen.

Der Dirigent beim gestrigen Konzert blieb übrigens auf dem Podest stehen. Müsste man jetzt mal die Musiker der Bamberger Symphoniker fragen, wie „innig“ ihr Verhältnis zu Robin Ticciati ist …

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Spezialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht einer Laiin. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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