Konzertsaal-Foto am Mittwoch. #03 Basilika von Kloster Eberbach

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Die Bezeichnung Konzertsaal für eine Basilika trifft es nicht so ganz. Dennoch finde ich die Basilika des Klosters Eberbach (und die ganze Anlage) einen – atmosphärisch – wunderbaren Ort für Konzerte. Im Innern schlicht und schmucklos und dennoch stimmungsvoll.

Die dreischiffige hochromanische Pfeilerbasilika mit Lang- und Querhaus sowie Chor ist im Grundriss einem lateinischen Kreuz nachempfunden. Das Kreuzgratgewölbe wird von schlichten Rundbögen getragen. Baubeginn der romanischen Basilika war 1140, die Kirchweihe erfolgte 1186.

Heutzutage wird die Kirche in erster Linie für Konzerte, v. a. des Rheingau Musik Festivals genutzt. Sie bietet Platz für 1.400 Besucherinnen und Besucher, wobei nicht alle Plätze mit Sicht auf die Bühne sind und die Akkustik auf manchen Plätzen auch problematisch ist. Man könnte auch sagen, der „Klang wird breiig“.

Hätten Sie‘s gewusst? Im Kloster Eberbach wurden 1985/86 fast alle Innenaufnahmen zum Film „Der Name der Rose“ gedreht.

Coolness-FaktorSternchen_3

Atmosphäre Sternchen_3

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Spezialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht einer Laiin. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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