Konzertsaalfoto am Mittwoch: #05 Berliner Philharmonie

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Kaum vorstellbar, aber anfangs war die Heimstätte der Berliner Philharmoniker aufgrund ihrer eigenwilligen Architektur umstritten. Und dabei sieht sie doch schon von außen toll aus, von innen gar nicht zu reden.

Die Sitzplätze in dem ineinander geschachtelten, fünfeckigen Saal sind Weinbergterrassenförmig angelegt und bieten von allen Seiten gute Sicht auf die mittig platzierte Bühne. Durch diese Rundum-Anordnung der Sitzplätze kann das Publikum je nach Sitzplatz die Musikerinnen und Musiker von allen Seiten beobachten.

Reizvoll finde ich ja die „Holzbänke“ direkt hinter der Bühne, die, wenn sie nicht gerade für einen Chor benötigt werden, auch für Zuhörer freigeben sind. Näher dran sein an den Musikerinnen und Musikern ist kaum möglich.

Berühmt ist dieser Konzertsaal nicht nur wegen seiner Architektur, sondern auch für seine außergewöhnliche Akustik.

In den Jahren 1960 bis 1963 erbaut, bietet der große Saal 2218 Besuchern Platz.

Hätten Sie’s gewusst? Im Volksmund wurde das Gebäude aufgrund seiner eigentümlichen, zirkusartigen Bauform kurz nach Fertigstellung in Anspielung an den langjährigen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker Herbert von Karajan „Zirkus Karajani“ genannt.

Coolness-Faktor
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Atmosphäre
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Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Spezialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht einer Laiin. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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