Mit Mahler, Wagner und Verdi in Venedig

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Venedig

Canale Grande, Venezia

Morgen geht es für vier Tage nach Venedig. Hauptanlass für die Reise ist eigentlich die „Biennale Arte“. Eigentlich – denn so ganz ohne Musikalisches geht’s dann doch nicht. Deshalb sind Mahler, Wagner und Verdi auch mit dabei.

Mahler und Venedig
Mahler hab ich ja standardmäßig im Gepäck. Im Handgepäck sozusagen, da sich auf dem Smartphone alle Mahler-Sinfonien befinden. Der Bezug zu Venedig ergibt sich durch Thomas Manns „Tod in Venedig“. In Lucchino Viscontis Verfilmung des Romans wird die Schlussszene mit dem „Adagietto“ aus Mahlers Fünfter Symphonie eindrucksvoll musikalisch untermalt. Hier eine Kostprobe, gespielt von den Berliner Philharmonikern.

Wagner und Venedig
Richard Wagner ist anno 1883 in Venedig gestorben. Er bewohnte damals einen Seitenflügel des Palazzo Vendramin-Calergi, in dem sich heute das Spielkasino befindet. Einige Zimmer seines Apartments können auch besichtigt werden. Klar, dass ich da mal kurz vorbeischaue, so der Plan.

Verdi und Venedig
Giuseppe Verdis „La Traviata“ wurde 1853 in Venedig uraufgeführt, und die Premiere von „La Traviata“ steht auch gleich morgen Abend im Gran Teatro La Fenice auf dem Programm. Hach, was freue ich mich da drauf – und das ich, als eingefleischter Konzertfan. Werde vermutlich wieder mehr in den Orchestergraben schauen, als auf die Bühne …

Autor: Orchestrasfan

Ulrike Schmid, im Hauptberuf PR-Spezialistin schreibt hier unentgeltlich als Fan des hr-Sinfonieorchesters und anderer Orchester über klassische Musik und Konzerte aus Sicht einer Laiin. Von 2014 bis 2017 hat sie als PR-Referentin für den Hessischen Rundfunk gearbeitet. Die hier formulierten Äußerungen sind rein privater Natur und nicht mit dem Orchester(-management) abgestimmt.

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